IFAA Cycling Energizer Ausbildung startet im Mai
Der modifizierte und neu überarbeitete ehemalige "Indoor Cycling Laktat Manager" findet dieses Jahr erstmals im Mai unter seinem neuen Namen statt:
IFAA Cycling Energizer = Energiezonentraining mit Hilfe moderner Laktatdiagnostik. Der optimale Kurs um die Thematik Trainingssteuerung im Kursleben optimal zu implementieren.
Am Samstag, den 8. Mai und Sonntag, den 9. Mai findet die erste Ausbildung des Jahres im IFAA Ausbildungsstudio Fitness-und Wellnesspark Pfitzenmeier, Mannheim-Neuostheim (Flughafen)
statt.
Anmeldung unter: IFAA
Tag der Leistungsdiagnostik in Kempten / Allgäu
In Verbindung der Kooperationspartner alpin apotheke in Kempten, dem Sport und Wellnessclub INJOY und der Firma Roche fand am Montag, den 29. März 2010
ein "Tag der Leistungsdiagnostik" statt.
Referenten: Andreas Niemetz und Haki Kadria
Thema: Trainingssteuerung durch Laktatleistungsdiagnostik, in Verbindung mit Herzfrequenzmesser von POLAR
Zunächst fand eine Einführung in die Thematik durch Veranstalter und die Referenten statt. Im Anschluss konnten die Seminarteilnehmer einen von mir geleiteten Indoor Cycling Kurs besuchen, in dem ein spezielles Ausdauerprofil simuliert wurde.
Parallel wurde durch Haki Kadria und Mitarbeitern der Alpin Apotheke und der Rottach Apotheke aus Kempten, an verschiedenen vorher abgestimmten Belastungs- und Erholungspunkten Laktatreferenzmessungen durchgeführt. So konnten die Teilnehmer ihr subjektives Empfinden mit den gewonnenen Laktatwerten und den ermittelte Herzfrequenzen sofort abgleichen.
Sehr überrascht waren die Teilnehmer von den Unterschieden des subjektiv empfundenen Trainings und dem Referenzwert der Laktatmessung. Oftmals lag die Einschätzung des subjektiven
Leistungsvermögens über den tatsächlichen Referenzmessungen der Belastung.
Das ist leider sehr bezeichnend für die Trainingssteuerung im Breitensport ! Subjektive Trainingssteuerung geht oftmals am Bedürfniss des Kunden vorbei. Wieder einmal ein schönes Beispiel aus der Praxis für eine bedarfsorientierte Trainingssteuerung.
Für wen ist eine Leistungsdiagnostik geeignet?
Wieder und wieder werde ich mit der Frage konfrontiert. Frei dem Motto:"Nur ein kontrolliertes Training ist ein sinnvolles Training" ist eine Leistungsdiagnostik für jeden Sport treibenden Menschen zu empfehlen. Egal ob Profi- oder Breitensportler. Während der Leistungssportler mit dem primären Ziel, durch eine Leistungsdiagnostik und mit Trainingsplanung eine Leistungsoptimierung zu erzielen arbeitet, gilt es im Fitness- und Freizeitsportbereich die Intensitätsbereiche zu ermitteln, die der Erlangung einer adäquaten Belastung entsprechen und der Vermeidung von Überlastung und deren Folgen.
Weiterhin kann über ein gezieltes Energie- und Stoffwechseltraining dem Wunsch nach Gewichtsreduktion eher entsprochen werden - der Sportler kann also die ihm zur Verfügung stehende Freizeit punktuell und sinnvoll planen und einsetzen.
Teampräsentation Racing Students
Am 11. Mai 2010 wir das Team der Racing Studenes für die Saison 2010 vorgestellt.
Der Startschuss fällt am Dienstag, den 11. Mai um 18 Uhr im Schloss zu
Schmieheim - Schlossgarten 1 - in 77971 Kippenheim-Schmieheim.
Das Event der besondern Art wird im Ambiente des Schlosskellers stattfinden.
Durch den Abend führen wird die Deutsche Weinprinzessin Isabell Kindle.
RoadBike und MountainBike Trainingscamp 2010 auf Zypern
Hier erscheint in Kürze ein Kommentar und Bilder zum Trainingscamp, welches vom 7. März bis 22. März 2010 auf Zypern stattgefunden hat.
Mit von der Partie war ich wieder einmal mit meiner Frau Petra als Diagnostik Team, um den Sportlern während der Ausfahrten mit Laktatreferenzmessungen und Rat und Tipps zur Seite zu stehen.....
Internationaler Fitness & Aerobic Kongress in Heidelberg
Liebe Fitness- & Aerobic Freunde,
für alle die, die schon ungeduldig auf die neusten Trends in der Fitness und Aerobic Branche hoffen, hat das Warten auf Europas führenden Frühjahrskongress dieses Mal schon im März ein Ende.
Am 27. – 28. März 2010 präsentieren die Stars und Sternchen der Branche beim Internationalen Fitness und Aerobic Kongress der IFAA in Heidelberg die aktuellsten Highlights im Dance, Hip Hop und House. Hautnah versprechen internationale und nationale Presenter Gänsehaut und Action pur auf der Bühne.
Innovative Kurskonzepte im Workout Bereich, schweißtreibende IndoorCycling Stunden, hochinteressante und spannende Seminare sowie wohltuende Kurse im Body & Mind Bereich bilden zusammen ein hochkarätiges Programm. Ebenfalls brandneu aus der USA wird neben dem IFAA KettleBell Workout das SpeedBallSM Konzept vorgestellt. Verpasst keinen dieser genialen Trends!
Fitness Vortrag “Frühlingserwachen”
Am 23. März um 20 Uhr halte ich einen Vortrag zum Thema " Frühlingserwachen - Wie trainiere ich richtig und mit welcher Intensität"
Die Teilnahme ist kostenfrei und findet im Fitness und Wellness Park Mannheim Neckarau (Seilwolf Center) statt. Anmeldung bitte telefonisch
an der Rezeption des Parks unter 0621 - 306 96 30.
Kooperation mit den Racing Students geplant!
Auf dem Trainingscamp von den Radfachzeitschriften RoadBike und MountainBike vom 7. - 22. März 2010 auf Zypern hatte ich das Vergnügen das Radsportteam um die Racing Students kennenlernen zu dürfen.
Hier erscheinen in Kürze nähere Informationen zu der geplanten Kooperation mit den Racing Students.
Leistungsdiagnostik – was kann sie leisten ?
Die Rad- oder Lauf-Fachzeitschriften sind voll davon. Das Thema Leistungsdiagnostik. Nichts wird so skeptisch diskutiert, analysiert und kritisiert wie die Leistungsdiagnostik.
Meine Meinung: Ein Leistungsdiagnostik, die eine evtl. geringe Fehlerquote (wir sprechen hier ggf. von Messfehlern zwischen 2-4%...) aufweist ist zur Traininssteuerung immer noch besser geeignet, als auf ein subjektives Gefühl zu hören, welches sich ein Sportler in seiner "ach so langen Sportlerkarriere" angeblich angeeignet hat. Sehr lustig finde ich auch immer die Aussagen, die ich sehr oft höre ".... ich habe früher mal "Leistungssport" gemacht, ich weiß wo meine Werte liegen......." Laktatwerte zur Trainingssteuerung kann man nicht "erfühlen"...."erahnen" - oder sollte ich besser "erraten" sagen?
Gerade die sogenannten "alten Hasen" musste ich in meiner Praxis oft von ihren verstaubten Trainingsmethoden - im wahrsten Sinne des Wortes: "herunterholen" - denn war doch das subjektive Training oft geprägt von sehr hohen Umfängen in einer sehr hohen Intensität. Die Grundlagenausdauer oder die Regeneration wurde/wird oft sehr gerne etwas defizitär umgesetzt.
Jeder Mensch, der sich ein bißchen mit Sport beschäftigt und mehr oder weniger ambitioniert betreibt, sollte sich früher oder später mit einer Leistungsdiagnostik auseinandersetzen. Gelten doch die Ergebnisse hieraus als Indikator für ein sinnvolles Training. Der berufstätige Durchschnittssportler, der während des Jahres gerne mal einen Halbmarathon absolviert oder gar einen Jedermann Triathlon finishen möchte, hat in seiner Freizeit doch nur limitierte Zeit zur Verfügung, in ein entsprechendes Training zu intensivieren. Deshalb sollte gerade diese Zeit sinnvoll und qualitativ hochwertig eingesetzt werden.
Denn qualitativ hochwertig heißt nicht immer nur "höher"..."schneller"..."weiter"..., sondern auch die Erkenntnis, wann ich dem Körper eine sinnvolle Regeneration zukommen lassen kann und muss.
Auch diesen Parameter erhalte ich über die Leistungsdiagnostik oder wie im Vorwort dieser Homepage bereits zitiert: Mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen sorgsam umgehen.
Nun ist es naturgemäß so, dass die Befürworter einer preferierten Methode, andere Methoden nicht unbedingt stark reden. Ich sehe das Ganze eher praktisch neutral. Habe ich kein sportmedizinisches Labor in erreichbarer Nähe, nutze ich die Möglichkeiten, zeit- und kostenseffzient ein plausibles und authentisches Ergebnis zu erhalten.
Während ich zu meiner Zeit als aktiver Duathlet noch zwischen 250,-- und 300,-- DM für eine Leistungsdiagnostik investieren und dafür hunderte Kilometer in Kauf nehmen musste, bis ich zu einem adäquaten Leistungsdiagnostiker gefunden habe, hat der Sportler von heute fast in jedem Fitness Studio die Möglichkeit, eine qualitativ hochwertige Leistungsdiagnostik für um die 75,-- EUR zu absolvieren. Auch das muss ich bei einer kritischen Gegenüberstellung der Methodik mit in meine Überlegung einbeziehen - nicht jeder von uns ist gewillt und in der Lage, gleich den nächsten Olympiastützpunkt anzusteuern....
Das Problem in der Praxis ist auch nicht die technische Durchführung der Stufentests. Die Stärke und Schwäche liegt in der Qualifikation des durchführenden Diagnostikers, die erhaltenen Werte entspechend richtig zu interpretieren und in einen bedarfsorientierten Trainingsplan einarbeiten zu können. Ein Erfolg oder Misserfolg steht oft im Verhältnis zur Fachkompetenz des Diagnostikers!
Das Ziel aller Methodiken ist jdeoch eindeutig definiert: Ich möchte eine Aussage über die Ausdauer-Leistungsfähigkeit erhalten!
Die Leistungsdiagnostik kann mir helfen, die Stärken und Schwächen eines Sportlers herauszufinden und das Training so zu steuern, dass es dem individuellen Bedürfnissdes Sportlers entspricht. Selbstverständlich gibt es verschieden Möglichkeiten mit all ihren Nach- und Vorteilen. Die beiden gängigsten möchte ich nachfolgend einmal gegenüberstellen und eine kleine Vorschau in die nicht all zu ferne Zukunft geben.
Der Laktatstufentest
Es handelt sich hier wohl um die klassischste Form der Diagnostik. Seit Anfang der 70-er Jahre wird das Laktat als Indikator für die Ausdauer-Leistungsfähigkeit herangezogen. Laktat - das Salz der Milchsäure - ist ein Stoffwechselzwischenprodukt und entsteht bei körperlicher Aktivität und Ausschluss von Sauerstoff. Man spricht hier auch von Sauerstoffdefizit oder Sauerstoffschuld. Für den Abbau von Laktat ist Sauerstoff aber notwendig. Ist die Aktivität allerdings so hoch, dass der Sauerstoff nicht mehr ausreicht, um das Stoffwechselprodukt abzubauen, steigt der Blutlaktatspiegel immer weiter. Laktat ist aber nicht nur ein Stoffwechselzwischen- oder Endprodukt, sondern auch ein wichtiges Kohlenhydrat, welches immerhin mit 10% an der Energieaufnahme des Herzens mitbeteiligt ist. Trotzdem ist Laktat auch ein Indikator von leistungslimitierenden Faktoren. Weiterhin lässt sich von der Schwelle, an der die Laktatproduktion höher ist als die Laktatelimination, sehr gut der verantwortliche Energielieferant ableiten.
Zum Test: Zunächst wird der Ruhelaktatwert einhergehend mit der entsprechenden Herzfrequenz ermittelt und bildet die Basis für die Auswertung. Auf dem Laufband oder einem Fahrradergometer wird die Leistung und damit die Belastung bei meinem Probanden erhöht. Laktatbildung in einer entsprechenden Leistungszone dauert - je nach Stoffwechselsituation meines Probanden - zwischen drei und sechs Minuten. Ein gutes Mittelmaß sollte ausreichend Aufschluss geben. Am Ende einer jeden Belastungsstufe wird ein Tropfen Kapilarblut entnommen (Ohläppchen oder Fingerkuppe) und mit einem speziellen Testgerät ausgewertet.
Der Stufentest muss nicht zwingendermaßen bis zu subjektiven Ausbelastung des Teilnehmers durchgeführt werden. Bspw. zur Ermittlung oder Bestimmung der IANS (individuelle-aerobe-anaerobe Schwelle). Die gewonnenen Ergebnisse werden mit Hilfe einer speziellen Software ausgewertet und von dem Diagnostiker analysiert und interpretiert. Man erhält hier aufschlussreiche Informationen über die Leistungsfähigkeit des Probanden und kann individuelle Trainingspläne erstellen. Ein sauberes Arbeiten während des Tests ist unabdingbar. Die Messgeräte sollten hochwertig sein, damit keine Fehlmessungen das Gesamtergebnis verfälschen können. Eine Wiederholung von allen hier angesprochenen Tests sollten immer unter den gleichen Bedingungen stattfinden, damit eine Vergleichbarkeit auch authentisch ist.
Nachteil? Kritiker unterstellen der Laktatdiagnostik eine hohe Fehlerquelle von über 10%.... Ich kann diese Kritik weder bestätigen noch von der Hand weisen. Aufgrund der immer moderneren und modifizierteren Software und den immer höheren Anforderungen der Messgeräte auf dem Niveau von medizinischen Laboren, stehe ich der Laktatleistungsdiagnostik ausgesprochen positiv gegenüber und wende sie auch nachhaltig an. Meine Meinung ist ebenfalls: Blut lügt nicht !
Die Spiroergometrie
Der Spiro sagt man einen detaillierteren Blick hinter die Stoffwechselkulissen nach. Hier konzentriert sich die Messung vor allem auf die Atemfunktion (Atemfrequenz, Atemtiefe) und den Gasaustausch von Sauerstoff und Kohlendioxid, weiterhin spielt die Ventilation eine große Rolle. Wie dem Laktat oben, ist hier vor allem das unter sportlicher Aktivtät ausgestossene Kohlendioxid ein wichtiger Parameter. Aus diesem Austausch der Atemgase lassen sich definieren, in welchem Leistungsbereich Fette als Energielieferant zur Verfügung steht und ab welcher Leistungszone der Kohlenhydratstoffwechsel (Energielieferant für hohe Dauerbelastungen) einsetzt.
Da gerade im Ausdauersport die Energiegewinnung aus dem Fettstoffwechsel generiert werden soll, benötigt man genaue Daten zur Steuerung des Trainings.
Zum Test: Ähnlich wie beim Laktatstufentest, wird mit Laufband oder Fahrradergometer die Leistung sukzessive erhöht. Parallel wird die entsprechende Herzfrequenz zur Leistung ermittelt. Mit einer Atemmaske, welche im Gesicht fixiert wird, werden die Atemgase bei der Belastung ermittelt und aufgezeichnet. Ausserdem kann die maximale Sauerstoffaufnahme (VO2 max) ermittelt werden, die ebenfalls ein wichtiger Parameter zur Bestimmung der Leistung ist. Die Auswertung erfolgt wiederum über spezielle Software.
Der Unterschied zwischen den beiden Testvarianten ist der, dass die Spiro herangezogen wird um die ventilatorische Schwelle (Leistung gegenübergestellt zum Anstieg der Atemaktivität) zu ermitteln und die Laktatdiagnostik um die IANS individuelle-aerobe-anaerobe-Schwelle zu definieren. Eine Gegenüberstellung ist so etwas wie der Vergleich von Äpfel und Birnen. Optimal: Eine Kombination von beiden Testvarianten!
Nachteil? Spiroergometrien sind von der Apparatur her aufwendig, deshalb bieten nicht viele Sportärzte so etwas an. Die Möglichkeit das überall machen zu können ist u.U. gering. Es gibt mittlerweile auch mobile Geräte für den Einsatz in Sportstudios oder für Personal Trainer und Diagnostiker, diese sind allerdings nicht ganz preiswert.
Die Zukunft ?
Die sogenannte STAPS Methode ermittelt nicht nur den momentanen Leistungszustand des Sportlers, sondern ermittelt wie diese Leistung zustandekommt. Es handelt sich um eine Kombination von aeroben und anearoben Testverfahren, die "rechnerisch" in einem Computermodell den Energiestoffwechsel bestimmen. Laktatproduktion und -elimination werden separat "errechnet" und interpretiert. Fett- und Kohlenhydratverbrauch werden im Rahmen einer Sprioergometrie ermittelt.
Nachteil? Diese Methode ist nur beim STAPS Insitut in Köln durchführbar, über die Kosten ist mir aktuell nichts bekannt. Kontakt: www.staps-online.com
Interessant und erwähnenswert: STAPS verfügt über eine Menge hochkarätiger Sportler als Referenz.
Indoor Cycling Laktat Manager 18. März 2010
In dieser Woche werde ich freundlicherweise von meinem Kollegen Sven vertreten!
Wir sehen uns wieder am 25. März.

